In der von der CDU angemeldeten aktuellen Stunde zum Bevölkerungs- und Katastrophenschutz habe ich gestern für ein neues Lageverständnis geworben. Hochwasser, Tornados, Waldbrände sowie die Corona-Ausnahmesituation und der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zeigen, dass es keine "rein eindimensionalen und symmetrischen Krisen" mehr gibt. Das "neue Normal" der "hybriden Krisen" muss neu bewertet und in Zukunft ganzheitlich gemanagt werden. Und vor Brandenburg liegen auch wegen seiner besonderen geostrategischen Bedeutung in Richtung der Ostflanke der NATO besondere Herausforderungen. Das staatliche System und die Gesellschaft müssen insgesamt resilienter werden. Bei einer eintretenden Krise müssen Grundbedürfnisse der Daseinsfürsorge gesichert werden, z.B. im Gesundheitsbereich.