Mit dem Europaausschuss in Breslau

Vom 27. Juni bis 29. Juni 2011 war der Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik auf Einladung des Sejmiks Niederschlesiens zu Gast in Wroclaw. Und es bewahrheitet sich ein weiteres Mal: nichts kann den persönlichen Kontakt und die persönlichen Eindrücke ersetzen. Abgeordnete aus Brandenburg, die erstmals in Wroclaw weilten, waren besonders beeindruckt von der Dynamik und dem Flair dieser wunderschönen Stadt und seinen Menschen. Stationen der Besuchsreise Ziel der Informationsreise der Politiker aus Brandenburg war das Gespräch mit Abgeordneten des Ausschusses für internationale Zusammenarbeit und des Ausschusses für regionale Entwicklung und Wirtschaft des Sejmiks Niederschlesiens. Bei dem Gespräch ging es um die Zusammenarbeit zwischen dem Land Brandenburg und der Woiwodschaft Niederschlesien, die deutsch-polnische Erklärung zum 20. Jahrestag des deutschpolnischen Nachbarschaftsvertrags, die Strategie Westpolen 2020 und die Verbesserung der Eisenbahnverbindung Brandenburg-Berlin-Breslau. Da die Abgeordneten mit dem Zug nach Wroclaw anreisten, war der seit langem von den Bewohnern unserer Regionen beklagenswerte Zustand der Eisenbahnverbindung ein besonderer Punkt, der die Abgeordneten interessierte. Im weiteren Verlauf des Besuchs informierten sich die Abgeordneten des Landtages über das Opernhaus Wroclaw, aktuelle große Investitionsvorhaben, wie den Bau des neuen EURO- 2012-Stadions und die Ausbauvorhaben des Flughafens. Orientierung auf konkrete Projekte Beim Treffen des Ausschusses mit der Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg in Niederschlesien ging es vorrangig um aktuelle Initiativen und Projekte, die zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Niederschlesien initiiert wurden. Aber auch neue und konkrete Anregungen, ganz unter dem Eindruck des Besuches, wurden mir von den Abgeordneten auf den Weg gegeben: beispielsweise die Möglichkeiten einer Kooperation zwischen der Oper Wroclaw und dem Staatstheater Cottbus zu sondieren. Dies werde ich gerne aufgreifen! Wir kommen wieder! Der besondere Dank der Abgeordneten gilt dem Deutschen Generalkonsulat, der Verwaltung des Marschallamtes und des Sejmiks, die sich wieder einmal als hervorragende Gastgeber zeigten und den Aufenthalt tatkräftig unterstützten. Der Ausschuss ist davon überzeugt, dass in Zukunft weitere Reisen nach Wroclaw folgen werden, um die Zusammenarbeit mit dem Sejmik auf eine kontinuierliche Basis zu stellen. Und hoffentlich ist bis dahin eine Zugfahrt nicht mehr als Tagesreise zu bewältigen … Resümee der Reise Die Vorsitzende des Ausschusses, Frau Barbara Richstein (CDU) brachte es mit einem Satz auf den Punkt: \"Unsere Reise war Ausdruck lebendiger Politik, in der wir nicht über, sondern mit unseren polnischen Freunden sprachen, um unsere gemeinsame Zukunft zu gestalten.\" Heike Uhe Partnerschaftsbeauftragte des Landes Brandenburg in Niederschlesien
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