Besuch Europahaus Kolberg/Heidesee
Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Lakenmacher war am 15.06.2011 Gesprächspartner für polnische und deutsche Jugendliche im Europäischen Begegnungszentrum und Jugendcamp \"Pfauenhof\" in Kolberg (Dahme-Spreewald). Im Rahmen des Besuchs wurde zunächst das Projekt \"Jugend gegen Gewalt\" vorgestellt, welches vor 20 Jahren gegründet wurde, um dem Anwachsen der Fremdenfeindlichkeit in Franfurt/Oder zu begegnen. Wilfried Bremer, engagierter Lehrer und Initiator des Projektes, erinnerte sich: \"Im Frühjahr 1991 gab es in Frankfurt/Oder Krawalle anlässlich der Grenzöffnung nach Polen, dazu Jugendgewalt in den Stadtvierteln und Schulen. Schlägereien von Schülergruppen an einer Frankfurter Realschule waren dann der Auslöser für unsere Projektgründung.\" Björn Lakenmacher zeigte sich tief beeindruckt vom Engagement der Lehrer und Schüler: \" Die Ausgangssituation, die zur Projektgründung führte, ist traurig und bestürzend. Seit nunmehr 20 Jahren leisten Sie eine wichtige Arbeit mit dem Ziel der Verständigung, der gegenseitigen Anerkennung, der Achtung der Würde eines jeden Menschen und zur Überwindung von Grenzen im doppelten Sinne. Ihre Arbeit kann man gar nicht hoch genug schätzen und würdigen.\" In der anschließenden Fragestunde stand der Abgeordnete Rede und Antwort. Lakenmacher zeigte sich am Ende seines Besuchs im Europäischen Jugendcamp erfreut und hielt sich mit Anerkennung gegenüber seinen jugendlichen Fragestellern aus Polen und Deutschland nicht zurück: \" Die gestellten Fragen reichten von der Befürchtung einer schleichenden Aushöhlung der Zuständigkeiten europäischer Mitgliedstaaten bis hin zu den Befugnissen des Europäischen Polizeiamtes (Europol). Ganz selbstverständlich sind solche Fragestellungen und ein solches Interesse für unser europäisches Dach leider noch nicht.
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