Vorstand des CDU-Amtsverbandes Lieberose/Oberspreewald neu gewählt
Kritik am Vorgehen bei der Erweiterung der Kernzone des Biosphärenreservats Spreewald Am 22.11.2012 fand die Neuwahl des CDU-Amtsverbandes Lieberose/Oberspreewald in Straupitz statt. Wolfgang Gliese, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Schwielochsee, wurde einstimmig als Vorsitzender des CDU-Amtsverbandes gewählt. Zu seinem Stellvertreter wählten die anwesenden CDU-Mitglieder Paul Schulze aus Straupitz. Der frisch gewählte Vorsitzende Wolfgang Gliese nach seiner Wahl: „Ich freue mich über dieses eindeutige Votum. Nun geht es weiter an die Arbeit. Aktuell geht es zum Beispiel um die geplante Erweiterung der Kernzone des Biosphärenreservats Spreewald. Hier gibt es begründete Ängste, dass uns im Ergebnis ein Stück Spreewald verloren geht, ohne dass wir es wirklich bemerkt haben. Für viele geht es dabei nicht nur um die geliebte Heimat, sondern schlicht und ergreifend um die berufliche Existenz. Die Kahnfährleute, Jäger und Fischer aus unserer Region sind berechtigterweise verunsichert. Wir werden das nicht ohne Widerspruch und das Einfordern von absoluter Transparenz und Verständlichkeit für die Menschen hinnehmen.“ Der CDU-Kreisvorsitzende Carsten Saß und der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Lakenmacher gratulierten dem neu gewählten Vorstand und wünschten viel Erfolg beim Lenken der Geschicke des CDU-Amtsverbandes. „Uns stehen in 2013 und 2014 insgesamt vier Wahlen bevor. Dabei wird es für den Erfolg der CDU im Landkreis Dahme-Spreewald von Bedeutung sein, dass unsere Gliederungen weiterhin so aktiv sind, wie in den vergangenen Jahren und Wahlkämpfen“, so Carsten Saß. Björn Lakenmacher ergänzte: „Das hohe Engagement unserer Parteimitglieder wird das Pfund sein, mit dem wir auch in diesen Wahlkämpfen wuchern können und wuchern werden. Darauf können wir stolz sein.“ Mit Blick auf die thematisierte Kernzonenerweiterung fügte Lakenmacher hinzu, dass es hier auch in Zukunft eine enge Zusammenarbeit und Unterstützung durch die CDU-Landtagsfraktion geben wird. „Eine erste parlamentarische Anfrage zur Kernzonenerweiterung ist bereits von mir gestellt. Sie liegt der Umweltministerin zur fristgerechten Beantwortung vor“, so Lakenmacher.
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