Unternehmerfrühschoppen mit Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns in Bestensee

Die Auswirkung der globalen Wirtschaftskrise auf regionale Unternehmen

03.08.2009 | Bestensee

Die Nachrichten zur weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise überschlagen sich: Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln, die letzte Woche veröffentlicht wurde, ist der Norden und der Osten der Republik weniger stark von den Folgen der Krise betroffen. Dagegen sei der Süden mit Bayern und Baden-Württemberg besonders betroffen, ebenso weite Bereiche von Nordrhein-Westfalen sowie Sachsen.
Wie stark hat die Krise Unternehmer aus der Region wirklich getroffen und welche Risiken, aber vor allem welche wirschaftlichen Chancen vermag die Zukunft zu eröffnen?

Beim Unternehmerfrühschoppen in Bestensee, moderiert vom CDU Landtagskandidaten Björn Lakenmacher, stand Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns letzten Sonntag rund 50 Gästen, darunter auch Bundestagskandidatin Dr. Tamara Zieschang und zumeist Unternehmer mit mittleren und kleinen Unternehmen aus der Dahme-Region, Rede und Antwort.
"Wir haben in Brandenburg eine Erwerbslosenquote im Juni von 12,2% und liegen damit unter dem Durchschnittswert der neuen Länder. Die positive Bilanz der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes Brandenburg, welches in den letzten Jahren von 2004 bis 2008 durchschnittlich jeweils 1,6% an Wirtschaftskraft gewonnen hat, kann uns zuversichtlich stimmen. Zudem weiß ich genau, dass der Brandenburger Unternehmer positiv und kreativ in die Zukunft blickt, anstatt angesichts der unbestritten vorhandenen Risiken aufgrund der weltweiten Krise in Handlungsunfähigkeit und Resignation zu verfallen. Das macht unsere Wirtschaft stark und wird uns diese Krise gestärkt überwinden lassen", so Ulrich Junghanns in seinem Gesamtresümee optimistisch. 

aktualisiert von Bjoern Lakenmacher, 14.08.2009, 12:39 Uhr