Zu Besuch im Spreewald - inmitten Deutschlands urwüchsiger und bedeutender Gemüsekammer mit einzigartigem Kulturerbe und pfiffigen Tourismusideen

Sven Petke und Björn Lakenmacher besuchen den Niewitzer Spreewaldhof

12.08.2009 | Niewitz/Alt Lübbenau

In ganz Deutschland kennt man sie: die Spreewaldgurke, die als saure Gurke, Pfeffergurke, Gewürzgurke oder auch Senfgurke geschätzt wird und Markenzeichen einer Region ist, die zu den schönsten und einzigartigsten Naturschutzgebieten Europas gehört.

Welche Arbeitsschritte und Anstrengungen sind aber erforderlich, um die Spreewaldgurke als dieses beliebte und verzehrfähige Endprodukt märkischer Landwirtschaft anbieten zu können?

Diese Fragen fanden für den CDU-Vize Sven Petke (MdL) und den CDU Landtagskandidaten Björn Lakenmacher bei deren Arbeitsbesuch am vergangenen Mittwoch im Amt Unterspreewald eine Antwort. Hans Georg Embach, Landwirt und Inhaber der Spreewald Bio-Gurken GmbH in Niewitz, führte die beiden CDU Politiker, begleitet vom Amtsdirektor im Amt Unterspreewald, Herr Jens Hermannn Kleine, sowie vom Sozialdezernenten des Landkreises, Herr Carsten Saß, durch seinen Landwirtschaftsbetrieb.

Neben der ausführlichen Erläuterung der einzelnen Anbau-, Ernte- und Verarbeitungsschritte berichtete Hans Georg Embach auch von einer Idee, die während der gemeinsamen Arbeit auf den Gurkenfeldern entstanden ist und schließlich von allen begeistert umgesetzt wurde: Seine Erntehelfer, zumeist ausländische Saisonkräfte aus Polen oder Rumänien, absolvierten ein  Fussball- und Freundschaftsspiel gegen den örtlichen Verein SG Hertha Niewitz. "Dieses Fussballspiel der besonderen Art hat uns allen viel Freude bereitet und Brücken gebaut. So etwas muss auf jeden Fall wiederholt werden", so Hans Georg Embach begeistert.

Eine besonders kreative Verwirklichung erlebnisorientierter und naturnaher Beherbergung in der Tourismusregion Spreewald zeigte sich den interessierten CDU Politikern dann in Neu Lübbenau. Hier werden in der aufwändig hergerichteten "Scheunenherberge" Übernachtungen in sogenannten "Schlafställen" angeboten, die komplett mit frischem Stroh ausgelegt sind. Zudem können die Besucher hier hautnah erleben, wie der Betreiber der "Scheunenherberge", die Agrargenossenschaft Neu Lübbenau, leckeres Eis aus frischer Bio-Milch ohne künstliche Aromen und Konservierungsmittel selbst hergestellt und eine artgerechte, natürliche Tierhaltung betreibt.


aktualisiert von Bjoern Lakenmacher, 14.08.2009, 15:02 Uhr